Interview mit Thea Peschel

Interview mit Thea Peschel wir wollen dich ein bisschen besser kennen lernen. –

Konfirmationsort, Spruch und Pastor. Dezember 1963 von Pastor Schnackenberg in Wittenberg. Spruch: Mt 28,20: “Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende”

2. Wo bist du aufgewachsen, zur Schule gegangen und hast du studiert? Bin in Deutschland geboren, meine Eltern sind ausgewandert als ich 3 Jahre alt war. Aufgewachsen in Panbult. Grundschule in Wittenberg und Hochschule in Piet Retief. Vor meiner Ausbildung in Pietermaritzburg, die erst im Juni anfing, habe ich ein Quartal in Lüneburg im Schülerheim gearbeitet, da sie dort gerade Not hatten. (Dieses habe ich sehr genossen mit O. Louis und T. Marie Niebuhr). In Pietermaritzburg habe ich mich als Krankenschwester ausbilden lassen und meine Hebammen Ausbildung in Kapstadt gemacht. Danach bin ich mit eine Freundin per Schiff nach England gereist. Ein halbes Jahr in London als Krankenschwester 17 gearbeitet, von dort nach Celle in Deutschland. Hier lernte ich im Laufe der Zeit meinen Mann, Roland kennen. Wir heirateten in 1980 in Celle. Uns wurden 2 Jungs geboren, Gerhard 1981 und Markus 1984. Als Markus 10 Wochen alt war, kamen wir nach Süd Afrika. Roland war inzwischen 3 mal mit mir hier im Urlaub. Ihm hatte es vom ersten mal sehr gut gefallen. Denke das mein Bruder Gerhard, mit dem er sich sehr gut verstand, größtenteils dazu beigetragen hat. Uns wurden noch 2 weitere Kinder geschenkt, Daniela 1986 und Belinda 1992. Leider ver-unglückte Roland im Jahre 1996 in einem Autounfall, durch dichten Ne-bel verursacht. Dieses war ein gross-er Eingriff in unserem Leben. Ger-hard war zur Zeit 14 und Belinda 3 ein halb. Obwohl der Mann und Va-ter uns fehlte, ist doch noch sehr viel positives zu sagen. Wir waren ge-borgen in eine Gemeinde und Ge-meinschaft. Brauchten nicht aus un-serem Haus, da es uns gehörte. Die Kinder konnten in der Schule bleiben wo sie waren. Dieses alles hat das Trauma etwas leichter gemacht. Auch hat sich der Ortspastor, Siegfried Köhne, der auch mein Cousin ist, rührend um uns geküm-mert. Es war mir gegönnt die Jahre als die Kinder noch im Haus waren nicht vollzeit arbeiten zu müssen. Konnte mir durch Nebenbeschäftigungen genug verdienen, dass es reichte und ich die Kraft hatte für die Kinder. So stehen alle ihren Mann im Leben und haben alle 4 einen Grad gemacht. Gerhard in Mechatronics, arbeitet im Raum Johannesburg. Markus Bach-elor of Theology. Er geht nun im Au-gust nach St. Catherins in Kanada für sein weiteres Studium. Daniela und Belinda B Cur Nursing. Wo Daniela ist, wisst ihr ja und Belinda arbeitet im Operationssaal bei Steve Bico. Sie muss dort ihr Stipendium zurück ar-beiten.

3. Hobbies? Lesen und Gärtnern.

4. Lieblingsgericht, Farbe und Musik? Ich esse eigentlich alles gerne. Far-be: Rot und Musik: Klassische und Chormusik.

8. Welcher Wünsche hast du für unser Land? Dass das Land wieder ordentlich re-giert werden möge, der Gewalttätigkeit und Korruption einhalt geboten wird und das die Leute nicht aus unserem Land flüchten wollen. Es hat soviele Vorteile!

9. Ohne was könntest du im Leben nicht fertig werden? Meine Kinder. Das habe ich gemerkt als ich ein Jahr in England gearbeitet habe nachdem Belinda mit ihrem Studium angefangen hatte.

10. Thea, wie kann man dich ver-wöhnen? Blumenpflanzen für den Garten.

12. Was beängstigt dich? Nichts wo ich an denken kann.

13. Wo machst du gerne Urlaub? Der schönste Urlaub ist zu Hause ausruhen, wo man alles, was man braucht, um sich hat.

14. Welche Eigenschaften im Menschen beeindrucken dich? Ich mag es, wenn Menschen geradeaus sind und man weiß, wo man mit ihnen dran ist.

15. Welchen Rat hast du für neue Gemeindeglieder? Mache mit, wo du kannst, dann lebt man sich am schnellsten ein.

16. War dir der Umzug nach Wittenberg aus deine Heimatge-meinde schwer? Da ich in den letzten 4 Jahren in Pretoria gearbeitet habe, wieder in meinen Beruf, ist der Umzug nach Wittenberg nicht schwer gefallen. Ich hatte mich in der Zeit von Kirchdorf schon etwas distanziert. Da ich in Wittenberg auf der Schule war, sind mir auch die meisten Gemeindeglied-er bekannt.

18. Was möchtest du im Leben noch tun? Freue mich, dass ich hier bei den Kindern mit auf dem Hof wohnen darf, vielleicht noch etwas arbeiten, sonst keine großen Wünsche.

19. Salziges oder Süßes? Winter oder Sommer? Morgens früh aufstehen oder schlafen? Süßes, Sommer, morgens nicht zu früh aufstehen. (Bin doch nun in Ruhestand!) Auch von uns, der Gemeinde Witten-berg, ein herzliches Willkommen. Mögest du eine geistliche Heimat bei uns finden. Wir freuen uns, dich bei uns haben zu dürfen.

 

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